Investition

„Es kommt dar­auf an“, aber als Haus­num­mer kann man sagen: In der Regel set­zen wir für unse­re Auf­trit­te, je nach Län­ge des Pro­gramms und Anzahl der Tän­zer, ab ca. 300 Euro an; dies ent­spricht ca. 15 Minu­ten Step­tanz­pro­gramm für Sie. Für eine län­ge­re Dau­er berech­nen wir ent­spre­chend mehr.

Wir brin­gen unter­schied­li­che Step­tanz-Num­mern in unter­schied­li­chen Kon­stel­la­tio­nen und Kos­tü­men, zu unter­schied­li­cher Musik und meist auch in ver­schie­de­nen Stil­rich­tun­gen, so dass für jeden Geschmack etwas dabei ist. Falls Sie bestimm­te Wün­sche an den Stil, die Kos­tü­me etc. haben, kön­nen wir i.d.R. gut dar­auf ein­ge­hen. Sie bekom­men von uns ein kurz­wei­li­ges und abwechs­lungs­rei­ches Step­tanz­pro­gramm, einen Pro­gramm­punkt, der Ihre Ver­an­stal­tung berei­chern wird.

Unse­re Prei­se sind durch­dacht, und wir sind es wert :)

Je nach Ver­an­stal­tung und Bud­get kön­nen wir nach­voll­zie­hen, wenn Ihre finan­zi­el­le Situa­ti­on knapp sein soll­te; in sol­chen Lagen kön­nen wir gern dar­über spre­chen, wie wir unser Pro­gramm an Ihr vor­han­de­nes Bud­get anpas­sen kön­nen. Es gibt unter­schied­li­che Mög­lich­kei­ten; wir sind sehr fle­xi­bel und breit auf­ge­stellt. Ganz kos­ten­freie Auf­trit­te machen wir nicht — oder nur in sehr beson­de­ren und gut begrün­de­ten Ausnahmefällen.

Das wis­sen wir, und es ist eine trau­ri­ge Entwicklung.

Die Markt­si­tua­ti­on für Kunst- und Kul­tur­schaf­fen­de ist pre­kär; sie ver­kau­fen sich oft deut­lich unter Wert oder sogar für umsonst, weil Ver­an­stal­ter oft argu­men­tie­ren, kein oder nur sehr wenig Bud­get zu haben. Vie­le spe­ku­lie­ren dar­auf, dass „Künst­ler“ aus Freu­de an der Sache auf­tre­ten (was zum einen schon stimmt), daher kei­ne nen­nens­wer­te Bezah­lung bräuch­ten (das stimmt nicht) und schon dank­bar sind, wenn sie durch ihren Auf­tritt „Wer­bung für sich“ machen könn­ten (das ist ein Irrglaube).

Auch Tän­zer, Musi­ker, Künst­ler haben, wie alle ande­ren Dienst­leis­ter für Ver­an­stal­tun­gen, Auf­wän­de für ihre Leis­tung. Sie inves­tie­ren kon­ti­nu­ier­lich Zeit und Geld in die Vor­be­rei­tung und Aus­ar­bei­tung ihres Pro­gramms, in Kos­tü­me und Equip­ment, damit sie bei Anfra­gen umge­hend pas­sen­de Ange­bo­te lie­fern kön­nen. Bei uns als Ver­ein ist das ähn­lich. Wir inves­tie­ren in die Pla­nung, Orga­ni­sa­ti­on und Vor­be­rei­tung der Auf­trit­te, die jeweils auf die Gege­ben­hei­ten des Ver­an­stal­ters indi­vi­du­ell zuge­schnit­ten wer­den. Wir inves­tie­ren in die Anfahrt, in die Bezah­lung der Trai­ner, in die kon­ti­nu­ier­li­che Unter­hal­tung unse­rer Trai­nings­räum­lich­kei­ten, in Ver­si­che­run­gen und ver­pflich­ten­de Abga­ben. Allein durch die Mit­glieds­bei­trä­ge kann der lau­fen­de Betrieb nicht gedeckt wer­den (so wie dies bei den meis­ten kos­ten­güns­ti­gen gemein­nüt­zi­gen Ange­bo­ten der Fall ist.)

„Das ist doch Wer­bung für Euch“ ist daher nicht wirk­lich ziel­füh­rend. „Wer­bung“ lässt sich nicht bezif­fern, noch gibt es eine Garan­tie oder einen beleg­ba­ren Erfah­rungs­wert, mit wie vie­len Neu­zu­gän­gen durch einen öffent­li­chen Auf­tritt fest gerech­net wer­den kann. Daher ist „Wer­bung“ ein schö­nes Gim­mick, ein Zusatz, der uns freut und moti­viert, jedoch hilft es uns nicht bei der unmit­tel­ba­ren Deckung real anfal­len­der Kosten.

Des­halb nen­nen wir Prei­se für unse­re Auftritte.

Dass ande­re Tanz­grup­pen mit­un­ter kaum etwas oder gar nichts für ihre Auf­trit­te berech­nen, ist der Situa­ti­on geschul­det, in der wir uns aktu­ell befin­den. Spe­zi­ell im künst­le­ri­schen oder kul­tu­rel­len Bereich ist die Ansicht ver­brei­tet, die Akteu­re wür­den von „Luft und Lie­be“ leben, und dass „Applaus das Brot des Künst­lers“ sei. Dies wirkt sich auf bei­den Sei­ten des Tischs aus: Auf das Anset­zen als auch auf das Bezah­len von Gagen. Die Spe­ku­la­ti­on dar­auf, dass vie­le Künst­ler sich den­ken „lie­ber ein Auf­tritt als kein Auf­tritt“ geht viel zu oft auf. So ver­kau­fen sie einer­seits ihre Leis­tung regel­mä­ßig unter Wert, und bestä­ti­gen dadurch ande­rer­seits den Ver­an­stal­tern, dass man für Kunst und Kul­tur kaum etwas finan­zi­ell inves­tie­ren braucht.

Auf die­se Wei­se ent­steht ein ungu­tes Kli­ma, in dem es schein­bar nur noch mög­lich ist, sich gegen­sei­tig zu unter­bie­ten, und in dem es ver­werf­lich zu sein scheint, für die eige­ne Leis­tung einen Geld­wert zu beziffern.

Wir als Fun Tap­pers möch­ten die­sen Ten­den­zen aktiv ent­ge­gen­wir­ken. Wir sind über­zeugt, dass eine fai­re Gage der Freu­de am Auf­tre­ten kei­nen Abbruch tut, und dass sie hilft, ein gutes, wert­schät­zen­des Mit­ein­an­der von Ver­an­stal­tern und Künst­lern zu pflegen.

Die künst­le­ri­schen, musi­ka­li­schen, tän­ze­ri­schen Bei­trä­ge auf Ver­an­stal­tun­gen sind die, die der Ver­an­stal­tung ein schö­nes Gesicht geben, Tages­ab­schnit­te auf­wer­ten und zum Leuch­ten brin­gen, Besu­cher anzie­hen. Wir möch­ten durch unse­re Hal­tung und durch die­sen Text hier einen klei­nen Bei­trag dazu leis­ten, dass das Bewusst­sein dafür wie­der geschärft wird und idea­ler­wei­se wie­der ein Umden­ken statt­fin­det, weg vom „Künst­ler­dum­ping“ hin zu einer ange­mes­se­nen Hono­rie­rung die­ser für Ver­an­stal­tun­gen so wich­ti­gen Leistung.

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen!

funtappers_waldbronn_mai2016 (39)